Man mag es kaum glauben, aber heute schien den ganzen Tag die Sonne. Ich hatte beinahe vergessen, wie sie aussieht.
Endlich konnten wir auch unsere Gartenbaustelle wieder in Angriff nehmen und es hat sich heute einiges getan, ich freue mich!
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Meine Operation letzte Woche ist gut verlaufen und seit heute habe ich zum ersten Mal keine Schmerzen mehr, hurra!
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Habe zudem heute eine Vorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt hinter mir und kann froh berichten, dass alles in bester Ordnung ist.
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Die Pfingstferien sind auch vorbei - schade, und auch nicht.
Schade, weil ich es immer sehr schön finde, speziell in der Früh keine Hektik zu haben und den Tag geruhsam angehen zu können.
Nicht schade, weil nach zwei Wochen strömenden Regen und gelangweilten Ferienkindern der normale Alltag fast erholsam dagegen ist.
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Letztes Wochenende hatte ich Besuch von einer lieben Freundin.
Leider regnete es trotzdem.
Ich fühlte mich beinahe schuldig deswegen.
Aus Trotz haben wir dennoch eine Bergtour gemacht (und weil der Hund raus musste) und sind mit Sack und Pack (Familie Papagena mit Kinder und Hund und Freundin, Schwägerin mit Mann und Kind) nach Österreich gefahren.
Als wir losgingen, tröpfelte es ein wenig.
15 Minuten später goss es wie aus Eimern.
Da wir bergauf liefen, war uns trotz völliger Durchnässung warm.
Mit jedem Schritt weichte die Jeans ein, das Wasser lief Fräulein Tochter bis in die Schuhe...
Oben angekommen, kehrten wir in einem Gasthof ein und wollten uns mit Speckknödelsuppe und Käsespätzle stärken.
Die anderen taten das auch - mir hingegen wurde schlagartig übel, als das Essen vor mir stand.
Wahrscheinlich waren mir die Schmerztabletten der vergangenen Tage auf den Magen geschlagen - auf der Talfahrt saß ich mit einer Hundekot-Tüte bewaffnet in der Gondel und kämpfte gegen Brechreiz.
Kaum unten ausgestiegen, übergab ich mich im strömenden Regen hinter der Talstation in die Büsche.
Ein demütigender und elender Moment.
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Die Heimfahrt verlief keinesfalls reibungslos.
Drei Erwachsene, zwei Kinder und ein großer Hund im Kofferraum froren in ihren nassen Klamotten.
Ich hing kreidebleich in meinem Sitz, hatte Kopfschmerzen und Übelkeit und sehnte mich nach einer Tasse heißen Tee und dem Bett.
Auf halber Strecke streikte das Auto und der Pannendienst musste gerufen werden. Also verließen Frauen und Kinder Frau Papagena und Kinder und Hund das sinkende Schiff und stiegen bei der lieben Schwägerin mit ins Auto. Dafür mussten bei absolutem Pisswetter erst der Kofferraum ausgeräumt, eine zusätzliche Sitzbank umgebaut und der Hund im Beifahrer-Fußraum verstaut werden.
Ein Klacks.
Herr Papageno und meine Freundin warteten tapfer auf den Pannendienst, fuhren dann das Auto zur Werkstatt und mit einem Leihwagen nach Hause. Aber das bekam ich nicht mehr mit, zu dieser Zeit schlief ich schon tief und fest in meinem Bett.
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Immerhin, am nächsten Tag ging es mir wieder blendend.
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Gestern eine süßer Dialog in der Schule:
Ich holte die Kinder zu Fuß ab und hatte Ronja dabei.
Im Flur vor dem Klassenzimmer stürmte Fräulein Tochter mit einer Freundin auf uns zu, um den Hund zu begrüßen.
Die Freundin dann so zu mir beim Hundstreicheln:
"Der Hund hat nicht zufällig eine Katzenallergie?"
Ich: "Äh... nein? Ich glaube nicht, dass Hunde sowas haben können."
Die Freundin seufzt erleichter:
"Gut! Weil ich habe nämlich jetzt eine Katze!"