1. Juli 2015

Mallorca // bunte Restbilder aus unserem Pfingsturlaub

Ich schiebe jetzt einfach mal einige Restbilder hinterher, die noch ungesehen in meinem Urlaubs-Ordner schlummerten...
Oben: der gigantische Sukkulentengarten rund ums Ferienhaus

Unten: das Tochterkind taucht im Pool
Oben: ein Tappas-Vorspeisenteller (und jetzt habe ich echt Hunger)

Unten: noch mehr Sukkulenten, die sogar hinreißend blühen!
Oben: Herr Sohnemanns Strandbekanntschaft (hihi)

Unten: na, Ihr wisst schon...
Oben: Frau Papagena, komplett entspannt

Unten: dito

29. Juni 2015

Bilder der letzten Wochen & Alltagsgeplänkel

Yoda ist ausgewachsen, behaupte ich jetzt mal. Er hat sich zu einem stattlichen, weißen Hund gemausert, doch zum Eisbär reichte es dann doch nicht ganz. Macht nix - wir behalten ihn trotzdem.
Im Garten blüht beinahe jeden Tag etwas Neues... neulich zum Beispiel mein Mohn. Wunderschön, sage ich Euch!

Als er allerdings beim Verblühen die Blütenblätter zu Boden fallen ließ, musste ich festellen, dass es kaum wirkungsvollere Schneckenköder gibt, als angefaulte Mohnblütenblätter. Pro Blütenblatt mindestens fünf Nacktschnecken. Igitt.

Die Schnecken sind hier sowieso ein Dauerthema. Nach Regentagen muss ich morgens und abends durch meine Beete streifen, und die Mistviecher einsammeln. Unsere Nachbarin ist da übrigens von der harten Sorte - sie zerteilt die Schnecken an Ort und Stelle mit einer kleinen Schere. Sowas bringe ich nicht fertig.
Ich ziehe den Tod durch Erstickung in kleinen Tütchen vor - dann muss ich das Elend wenigstens nicht mitansehen.
Ich weiß, es ist am Ende auch nicht besser - aber mir fällt einfach keine andere Lösung mehr ein. Schneckenkorn bringt nix.
Meine Eltern besuchten uns für 10 Tage. Das war zwar in den Pfingstferien, aber ich hätte hier noch ein Bild...
Sie betreuten unseren Yoda, während wir uns auf Mallorca die Bäuche bräunten. Gleichzeitig genossen sie natürlich auch intensiv unseren Garten - etwas, das bei der hübschen Wohnung in Berlin leider fehlt.
Die Beiden hatten nach unserer Rückkehr mindestens genauso braune Bäuche, wie wir.
Unsere Johannisbeeren sind noch grün - es hat einfach zu viel geregnet in letzter Zeit. Ich bin mir aber sicher, dass sie die nächsten zwei Wochen blitzschnell reif werden - immerhin ist Hochsommer angekündigt.
Bild oben: ein müdes Morgen-Selfie aus dem Wald

Bild unten: Lese-Nacht mit Übernachtung im Klassenzimmer. Herr Sohnemann fand die Aktion mega-cool... auch, weil sie abends den Pizza-Service für die gesamte Klasse kommen ließen.
Während manche ja bereits die Sommerferien geniessen dürfen, haben wir noch vier lange Schulwochen vor uns. Natürlich mit den entsprechenden Terminen, wie Bundes-Jugendspiele, großem Schulsommerfest, Verabschiedungs-Feier für die Klassenlehrerin, Handarbeits-Ausstellung der Textil-AG des Tochterkindes undundund.
Außerdem hatte ich neulich einen ganz bewussten Ausnahmetag. Will heißen, ich aß einen ganze Tag lang, wonach mir gerade der Sinn stand... Pommes, Muffins und mit Freunden ein Eis in der Eisdiele.
Herrlich schlemmerös!
Yoda genehmigte sich vor einigen Tagen ein kühles Schlammbad im Wald. Ich war nicht sonderlich begeistert - er schon.

27. Juni 2015

Tattoo // Ja - Nein, oder nur vielleicht?

Also, an anderen Menschen fand ich schon sehr oft, dass Tätowierungen toll aussehen. Natürlich fand ich ebenso oft die Körperbemalung anderer Leute ziemlich daneben. Ist klar, weil Geschmacksache und so.
Jeder wie er mag.

Als Jugendliche habe ich mir drei winzige Punkte in die Augenwinkel gemalt - quasi künstliche Sommersprossen. Fand ich extrem schick damals und trug diese Bemalung sogar in der Arbeit.
Das wurde toleriert, ich war ja noch so jung. Außerdem, glaube ich, fanden meine Ausbilder diesen Anblick immer noch besser, als abgeschnittene und ausgefranste Jeans...
Als ich meine Ausbildung zur Kosmetikerin machte, kaufte ich mir einen Bildband über thahitianische Tätowier-Kunst. Ich finde die Abbildungen großartig... was meint Ihr?
Obwohl ich viele der gezeigten Ornamente und Muster echt stark finde, konnte ich bis heute nie die Entscheidung treffen, selbst eine dauerhafte Hautbemalung machen zu lassen.
Nicht, weil es mir nicht gefällt.
Eher, weil ich mich nicht entscheiden könnte, was ich genau möchte.
In letzter Zeit ertappe ich mich immer öfter bei dem Gedanken an ein Tattoo. Vielleicht liegt das an der Lebensmitte?
Eine nun getroffene Entscheidung könnte man nicht mehr jugendlichem Leichtsinn zuschreiben.... andererseits bin ich auch nicht mehr vom Wohlwollen oder Meinungen anderer abhängig.

Ich führe ein freies und selbstbestimmtes Leben. Mein Körper gehört mir, und gemeinsam haben wir schon vieles durchgestanden... warum sollte ich mich nicht für eine ganz persönliche Art der Dekoration entscheiden?

Sicherlich werde ich mir keine riesigen Sonnen auf die Pobacken stechen lassen - das ginge ein bisschen zu weit, nicht wahr?
Aber gerade diese winzigen Symbole haben es mir sehr angetan!

Hier habe ich übrigens auch einige Bilder zum Thema gesammelt.
Wie denkt Ihr über Tattoos?
Habt Ihr welche, und tragt sie seitdem mit Stolz?
Wenn ja, wie habt Ihr für Euch das Passende gefunden?

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NEU * NEU * NEU

Ihr könnt mich jetzt auch auf Instagram finden - ich habe mich entschieden, meinen Account freizuschalten. Schaut doch mal vorbei - ich würde mich sehr freuen!

24. Juni 2015

Papagena in der Schreinerei // Warum ich jetzt ordentlich Muskelkater habe

Manchmal, wenn der Liebste ganz furchtbar viel Arbeit in der Schreinerei hat... springe ich ein und helfe ihm. In unserer Werkstatt werden hauptsächlich Bau-Elemente wie Fenster, Haustüren oder Wintergärten gefertigt. Möbel bauen wir fast nur bei Eigenbedarf.
Die letzten zwei Tage wurden viele Fenster weiß lackiert. Für ein perfektes Ergebnis werden die Elemente nach dem ersten Farbauftrag geschliffen, und anschließend erneut gespritzt. Also schleifen kann ich - ich habe schließlich Fußpflege während meiner Kosmetikausbildung gelernt...
Gut, jetzt habe ich einen mittelschweren Muskelkater in den Schultern - und der Liebste perfekt weiß lackierte Fenster.
Ich verbuche die zwei Tage einfach mal als zusätzliche Sporteinheit.
 

Fotografie // Blick in mein Fotobuch {2011}

Vor vier Jahren habe ich mit einigen meiner liebsten Bildern über einen Online-Anbieter mein erstes Fotobuch gestaltet.

Wegen der vielen Hipstamatic- und Instagram-Bilder wählte ich ein quadratisches Buchformat mit schlichtem Hintergrund ein Weiß.

Da ich viele Aufnahmen mache, die thematisch nicht in ein klassisches Familienalbum passen, erfüllte ich mir damit den lang gehegten Wunsch nach einem ganz persönlichen Fotobuch nur für mich.

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Das Fotobuch wurde nach der Gestaltung online bestellt, und nach Vorauszahlung per Post zugesandt. Ich war absolut begeistert!

Leider gibt es diesen Anbieter mittlerweile nicht mehr im Internet - für das nächste Buchprojekt werde ich mich daher wieder neu umsehen müssen.

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Heute zeige ich Euch einige meiner Fotografien aus diesem Buch.

Ein verschneites Karussell auf einem Spielplatz in Zürich / Unser Kater Findus, wie er die warme Sonne genießt
Papiervogel am Fenster einer Arztpraxis / Barbie-Puppen der Tochter
Bilder aus einer Kaffe-Rösterei
 Ein Straßenfundstück / Erfrischungsgetränk
 Diverse Schnappschüsse der Kinder und Bilder aus Düsseldorf
 Fundstücke aus dem Wald
Sehtafel beim Augenarzt / Eine Garderobe

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Habt Ihr schon einmal Fotobücher online gestaltet?
Wie sind Eure Erfahrungen hierzu?
Gibt es vielleicht sogar Empfehlungen?


Demnächst werde ich Euch Bilder aus meinem zweiten Fotobuch zeigen, welches ich nur dem Thema Schwarz-Weiß-Fotografie gewidmet hatte.
Bleibt also gespannt!

22. Juni 2015

Beluga-Linsen mit Räucherlachs und Gemüse

Was ist auf dem Teller?

schwarze Beluga-Linsen
Zucchini
Karotte
Zwiebel
Blattspinat
Knoblauch
Räucherlachs
frischer Koriander
gehackte Cashewkerne


Wie habe ich´s gemacht?

Linsen nach Packungsanleitung kochen.

Meine Gemüsepfanne entstand aus dem Prinzip "Resteverwertung", indem ich einfach alles, was aufgebraucht werden musste, zusammensuchte.
Zwiebeln und Gemüse in kleine Stückchen/Scheibchen schneiden und in heißem Rapsöl knackig anbraten.
Räucherlachs in feine Streifen schneiden, und zusammen mit dem Blattspinat erst zum Schluss mitbraten. Gewürzt mit Soja-Sauce, Salz, Pfeffer und frischem Koriander.

21. Juni 2015

Mallorca // Ein Tag auf dem Boot

Ein großer Wunsch von uns war es, einen Tag unserer Mallorca-Woche auf einem Boot zu verbringen. Herr Papageno besitzt sowohl einen Segel-, als auch den Sportboot-Führerschein, und hatte bereits von daheim aus ein tolles Schiffchen für uns gebucht.

Das Boot übernahmen wir gleich morgens in Port Adriano nach einem Frühstück vor Ort, und brachten es erst 8 Stunden später zurück. Was für ein Spaß!
Mal tuckerten wir gemütlich die Küste entlang, wärmten uns in der Sonne und bewunderten die Insel vom Meer aus...
... und mal gaben wir richtig Gas und bretterten mit Getöse übers Wasser, dass die Gischt nur so schäumte und wir Sprünge über die Wellen machten.
Die Boots-Tour war traumhaft schön, und alle hatten ihren Spaß dabei. Das Tochterkind saß die meiste Zeit abwechselnd mit Tante oder Oma ganz vorne, und ließ sich den Fahrtwind um die Ohren wehen,

während Herr Sohnemann des Öfteren selbst das Steuer übernahm und sich von seinem Papa das Lesen von Seekarten erklären ließ. Außerdem durfte er ein waschechtes "Mann-über-Bord-Mannöver" durchführen, was ihn ungeheuer stolz machte.
Gerettet wurde allerdings nur ein ins Wasser gefallener Mantel - aber immerhin!
Ein Mega-Highlight für die Kinder war das Bananen-Reiten. Diese wurde weit draußen auf offenem Meer aufgeblasen und am Boot befestigt - und schon ging´s dahin!

Nachdem die Kinder wohlbehalten wieder an Bord waren, schafften es die anderen tatsächlich, MICH zu einer Fahrt auf der Banane zu überreden. Klar, dass ich beim Aufsteigen erst einmal im Wasser landete! Beim zweiten Versuch blieb ich allerdings erfolgreich oben, und hatte nach kurzer Überwindung wirklich eine Menge Spaß auf dem Ding.
Zur Mittagszeit legten wir spontan in einem Hafen an, und aßen dort ganz vorzüglich. 
Herr Sohemann teilte sich mit mir Steinpilz-Käse-Kroketten als Vorspeise, und anschließend einen herrlichen Fisch in Salzkruste, der mit kleinen Rosmarinkartoffeln serviert wurde. Himmlisch lecker!

Fräulein Tochter aß frittierten Tintenfisch mit einem Remoulade-Dip, und Herrn Papageno gelüstete es an diesem Tag nach Spaghetti Carbonara... ach, wir ließen es uns wirklich gut gehen!
Nachdem wir das Boot aufgetankt zurück gegeben hatten, fuhren wir glücklich, sonnenverwöhnt und windgeblasen in unser Ferienhaus am Rande von Palma zurück. Der Tag auf dem Meer war ganz famos, da waren wir uns alle einig!