27. Juli 2015

Schnappschüsse & Alltagsgeplänkel

Wenn man auf einmal regelmässig Bilder auf Instagram veröffentlicht, weiss man gar nicht mehr, ob man sie im Blog nochmal zeigen soll/darf. Es sei daher gleich vorweg gewarnt, dass sich in Zukunft das ein oder andere Bild hier und dort finden wird - ich bin so frei!
Endlich läuft auch bei uns der Countdown zu den Sommerferien. Noch diese Woche, dann haben wir es geschafft. Jedes Jahr bedauere ich es ungemein, dass wir Bayern als letztes Bundesland in die Ferien starten, da sich das Ende der Sommerferien doch stark in den Herbst zieht und nur bedingt sommerlich ist... Aber gut. Man kann es wohl nicht ändern, gell?
Die letzten Wochen wurden zeitgleich zehn Kohlrabis reif und wollten verarbeitet werden. Das hat zur Folge, dass ich in naher Zukunft keinen Bedarf mehr nach Kohlrabi verspüre. Trotzdem, die Ersten waren lecker!
Der Eingang zu unserer Schreinerei... manchmal helfe ich mit, wenn besonders viel Arbeit ansteht.
Die Kinder hatten ihr Jugend-Kart-Heimrennen. Gute Plätze haben sie nicht gemacht, aber die Hauptsache ist doch der Spaß an der Sache. Eltern durften sich als Aufbauhelfer, Streckenwart, Kuchenspender und -Verkäufer beteiligen. Jo, so kann man seinen Sonntag verbringen.
Selfie in Blau, Himmel in Blau - wir haben uns abgesprochen.
Im Garten ist es auch schön, aber das ist er meiner Meinung nach zu jeder Jahreszeit. Mein Garten, meine Meditation.
 Yoda. Immer bei mir. Daheim und draußen. Wir verstehen uns. Läuft.
Herr Sohnemann ist die letzte Schulwoche auf Klassenfahrt in Österreich und war heute morgen etwas verhalten am Frühstückstisch. Ein kurzer Abschiedsschmerz, der spontan verflog, als er vor der Schule seine Freunde mit großen Koffern und Rucksäcken warten sah. Ab dem Moment war ich abgeschrieben.

Wer hat den Kindern eigentlich erlaubt, so schnell groß zu werden?

*****

Und weil große und kleine Männer heute ausser Haus sind, machen das Tochterkind und ich uns jetzt einen netten Mädels-Nachmittag - Hausaufgaben gibt es schon seit zwei Wochen keine mehr, juhu!

25. Juli 2015

Dinge, die ich liebe

Yoda, der glücklich in der Wiese liegt und am Stock knabbert
Das Gesicht in die Sonne halten
Blumen auf dem Küchentisch

Die Freude von Herrn Sohemann, wenn er mit Papa Gabelstapler fahren darf
Sonnenbrillen aller Art

Nüsse knabbern
Wolkenbilder betrachten
 
Lackierte Zehnägel
Lagen-Look

21. Juli 2015

Blutkrebs // Stammzellenspender werden und Leben retten

Eben wollte ich einen kleinen Nachtrag zu meinen letzten Text über die kleine Rhina aus Aschheim verfassen - und plötzlich war der komplette Text gelöscht.

Das ist mir noch nie passiert!

Ich möchte daher noch einmal auf die Situation der 12-jährigen Rhina verweisen und die Überlegung an eine Stammzellen-Registrierung anregen.

Eine Leserin klärte mich freundlicherweise darüber auf, dass man sich auch ganz einfach und deutschlandweit per Post registrieren lassen kann. Das sieht wirklich unkompliziert aus.

Ich denke, ich werde mich als Spender aufnehmen lassen. Wer weiß, vielleicht kann ich als Mutter zweier gesunder Kinder irgendwann auf diese Weise ein Stück vom Glück weitergeben?

Low-Carb // Meine bunten ruck-zuck Sattmacher-Salate

Es passt sehr gut in mein neues Konzept, dass ich schon immer gerne Salate gegessen habe. Früher waren es die gemischten Blattsalate oder Rohkostplatten meiner Mutter,
heute muss ich leider, leider selbst waschen und schnippeln.

Denn, das möchte ich hier mal ganz ehrlich erwähnen, so ein bunter Salat mit Allerlei macht sich nicht von allein.

An guten Tagen wasche ich die Salatblätter bereits morgens, nachdem ich das Frühstücks-Chaos aufgeräumt habe. Ist das schon erledigt, brauche ich mich mittags nur noch um das Rest-Gedöns kümmern, welches die Salate abwechslungsreich und sättigend macht.
Meine Salat-Basics:

Grüner Blattsalat, Radicchio, Spinat, Romana, Eisbergsalat, Feldsalat, Rukola oder auch sehr lecker: Batavia (schmeckt leicht nussig). 
Meine Salat-Aufpimper:

Paprika, Karotte, Mais, Brokkoli, Apfel, Champignions, Zwiebeln, Gurke, schwarze Oliven, Cocktailtomaten...
Meine Salat-Sattmacher:

gebratene Pilze (sehr lecker sind z.B. Austernpilze), Käsewürfel, Thunfisch, Putenbrust, Grillkäse, gegrillter Lachs, Ziegencamenbert, Avocado, Matjes-Stückchen, Spargel, Garnelen, Rinderfilet-Streifen und geröstete Nüsse aller Art.
Meine liebsten Dressings:

Olivenöl, Balsamico Bianco, Knoblauch, Pfeffer und Kräutersalz

oder

Olivenöl, Zitronensaft, mittelscharfer Senf, Salz und Pfeffer

oder

Joghurt, Zitronensaft, Rapsöl, ein Spritzer Süssstoff, Salz und Pfeffer
Verführerische Salat-Kreationen gibt es wie Sand am Meer... ich habe mich allerdings auf die genannten Varianten eingependelt, da ich meistens zusätzlich für den Rest der Familie "ganz normal" koche. Leider bleibt dabei selten Zeit für aufwendige Experimente.

19. Juli 2015

Sukkulenten // Manchmal muss man einfach einen Trend mitmachen

So. Das mit den Kakteen und Sukkulenten ist ja voll mein Ding!

Wer hier viel mitliest, wird es sicherlich schon bemerkt haben - ich kann mich für diesen exotischen Flair und das damit verbundene Ethno-Feeling wirklich begeistern.

Es ist übrigens nicht so, dass ich erst jetzt auf den Trichter komme. Als ich mit 20 Jahren von daheim auszog und mit Freunden eine WG gründete, war mein Zimmer geradezu vollgestopft mit Pflanzen in schweren Tontöpfen, dazu eine selbst lackierte Kommode in Indigo-Blau, und ein Kelim-Teppich vom Flohmarkt - wenn das nicht Hippie-Ethno vom Feinsten ist!

Irgendwann zog ich aus und weiter - und veränderte kurzfristig meinen Geschmack. Teppich und Kommode wurden entsorgt, Pflanzen verschenkt. Und nun, so viele, viele Jahre später, merke ich, dass mein Herz immer noch höher schlägt, wenn ich rustikale Naturmaterialien mit einem Hauch Fernweh sehe.
Oben: ein Mini-Pflänzchen auf dem Klavier
Unten: Eins ist Keins, zwei sind o.k... aber DREI sind einfach perfekt, oder?
Ich habe mittlerweile sehr viele wunderschöne Wohnbeispiele auf Pinterest gesammelt - wenn Ihr möchtet, schaut gerne dort vorbei.

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Für welchen Wohnstil könnt Ihr Euch begeistern?

14. Juli 2015

Beauty // Kleiner Aufwand mit großer Wirkung { Papagenas neues Lächeln }

Heute erzähle ich Euch von meinem Zahnproblem.

Ich habe generell keine guten Zähne, und schon als Kind viele Füllungen gebraucht. Mittlerweile bin ich 42 Jahre alt, und habe kaum noch einen Zahn ohne Füllung im Mund.
Gut, das Füllmaterial sieht man wegen seiner hellen Farbe nicht - dennoch lassen sich über die Jahre die Zähne nicht beliebig oft reparieren und neu füllen... irgendwann ist mal Schluss mit Lustig.

Ich muss leider damit rechnen, dass ich in den nächsten Jahren eine Großbaustelle im Mund haben werde... zum Glück haben wir beizeiten eine Private Zusatzversicherung für Zahnbehandlungen abgeschlossen!
Seit einigen Jahren machte sich aber ein kosmetisches Problem bemerkbar, hervorgerufen durch nächtliches Zähneknirschen:

meine Schneidezähne wurden so dünn, dass die Mundhöhle durchscheinen konnte. Die dunklen Schatten sahen aus wie Karies, waren aber im Grunde durchsichtige Stellen. Zu guter Letzt fingen die dünnen Stellen leider an zu brechen - und mir verging das Lachen komplett.

Erster Kommentar meines Zahnarztes: "Ja mei, das ist der normale Verschleiß, aber mit einer Schutz-Schiene für die Nacht können wir zumindest Schlimmeres vermeiden."

Na toll!

Außerdem meinte er (Achtung, finde das Kompliment!), dass eine schöne Frau nichts entstellen könne - und so gravierend seien die Zahnschäden doch gar nicht...

Nun kenne ich meinen Zahnarzt bereits eine gefühlte Ewigkeit, und scheute nicht davor zurück, ordentlich zu quengeln und zu nörgeln, und ihm mein optisches Schönheits-Problem in allen Farben des Regenbogens zu schildern.

Und siehe da, er hatte ein Einsehen und bot mir eine provisorische Lösung für an: nämlich einfach etwas Zahnfüllmaterial auf die Schneidezähne zu modelieren.
Das Ganze dauerte keine 10 Minuten - und schon hatte Frau Papagena ihr schönstes Lächeln zurück! Hach!
Nun ist das natürlich kein Ding für die Ewigkeit, denn die Masse kann leicht absplittern, und bei Lebensmitteln wie Rote Beete, Rotwein, Cafe und Tee rasch Verfärbungen bekommen.

Da ich aber so glücklich mit meinem Provisorium bin, putze ich mir einfach ganz fleißig die Zähne nach dem Genuss von farbintensiven Lebensmitteln. Und Nachts trage ich gegen das Knirschen eine Schiene.

13. Juli 2015

Fitnesstraining daheim // Papagena macht sich fit

Die meiste Zeit des Jahres steht mein Crosstrainer ziemlich undekorativ im Wohnzimmer herum und nimmt viel Platz weg. Ich nenne dieses Foltergerät  schon seit 7 Jahren mein Eigen - damals war es ein Geburtstagsgeschenk des Liebsten an mich und so ziemlich das Tollste, was ich je bekommen hatte.

Trotz der vielen ungenutzten Tage jährlich, konnte ich mich nie dazu entschließen, das Trainingsgerät zu entsorgen und Platz zu schaffen.
Ich hänge an diesem Monster - weil es ein echtes Wunderding ist!

Seit einiger Zeit trainiere ich wieder auf dem Crosser.
Zum Beispiel, wenn es draußen in Strömen regnet, und ein Waldlauf keinen Spaß mache würde...

Manchmal aber sogar zusätzlich zu meiner Waldrunde. Einfach, weil eine Trainingseinheit auf diesem Gerät unglaublich gut tut.
Und weil an der Wand ein Fernseher hängt, an dem ich während des Trainings meine aufgenommenen Serien gucken kann. Man kommt ja sonst zu nix!

Wenn ich nach 40 Minuten so richtig warm gelaufen bin, schnappe ich mir die Soft-Hanteln und kümmere mich einige Minuten um meine Flügel meinen Schulter/Arm-Bereich.
Danach eine heiße Dusche, und ich fühle mich wie neu geboren!

*****

Was macht Ihr, um fit zu werden oder zu bleiben?
Seid Ihr mehr Draußen-, oder Drinnen-Sportler?

10. Juli 2015

Schnappschüsse & Kindermund

Habe eine neue Jeans. Ganz trendbewusst habe ich mir die Hosenbeine umgeschlagen, und betrachte das Resultat, gemeinsam mit meinen Booties vor dem Spiegel. Als Fräulein Tochter (12) vorbeikommt, frage ich sie: "Schau mal, geht das so?".

Sie rollt entnervt die Augen und meint: "Mama, entspann dich mal! Nur weil du alt bist, siehst du trotzdem gut aus!"
Fräulein Tochter liebt übrigens Fußmassagen über alles - und streckt mir bei jeder Gelegenheit die Füße erwartungsfroh entgegen... (und JA, sie hat Schuhgröße 42!)
Bild oben: lecker Omlett neulich beim Mädels-Frühstück

Bild unten: Yoda mit Stock, wie immer