19. Dezember 2014

Familienleben mit Hund // Raufen und Kuscheln

Ein großer, vierbeiniger Freund ist schon was Tolles!
Man kann ihn umarmen und drücken, kraulen und klopfen.
Man kann die rauhen Pfoten halten und die Finger durchs weiche Fell gleiten lassen.
 Man kann das Hundetier in den Arm nehmen und drücken, oder selbst gedrückt werden. Man kann seine Hand zwischen die spitzen Zähne legen im vollen gegenseitigen Vertrauen auf Rücksichtnahme.
Man kann mit seinem Hund Verstecken und Fangen spielen, Tau ziehen oder einfach nur aneinander gekuschelt Zeit verstreichen lassen.
Unsere Kinder (9 und 11) sind noch zu klein, um echte Verantwortung für das Tier zu tragen. Zwischendurch helfen sie aber gerne mit - sie bereiten sein Futter vor, bürsten das Fell und spielen mit Yoda im Garten. Sie füllen Frischwasser nach und das Tochterkind geht ab und zu eine kleine Gassirunde nach der Schule. Eine sehr kleine Runde, so ungeführ 5-7 Minuten Gesamtzeit. Aber immerhin!


Als Spielkamerad, Beschützer und Seelentröster ist unser Goldie Gold wert! Seine treue Zuneigung und das freundliche Wesen neutralisiert so manchen Teenager-Frust und tröstet über doofe Gefühle hinweg.

Wie schön, dass wir Yoda bei uns haben!

18. Dezember 2014

Putenschnitzel mit Cashewkern-Panade und Joghurt-Dip

Was ist auf dem Teller?

Putenschnitzel
Panade aus Ei, Cashewkernen und Haferflocken
Joghurt
frische Kräuter
Limette

Wie habe ich´s gemacht?

Die Schnitzel weich klopfen,
1 Tüte Cashewkerne klein hacken und mit Haferflocken mischen
1 Ei auf einem Teller verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Putenschnitzel panieren und in Rapsöl braten.

Für den Dip einen Becher Joghurt (4% Fett) mit Limettensaft mischen, und mit Salz und Pfeffer würzen.
Einen Bund frische Kräuter (oder TK-Kräuter) hacken und dazugeben.

Tipp: Wer es wie ich etwas herzhafter mag, würzt die Panade zusätzlich mit scharfem Steak-Gewürz - die Schärfe wird durch den Johurt sowieso wieder abgemildert.

16. Dezember 2014

Kinderwünsche, Schnappschüsse und Weihnachtsgeplänkel

Gefühltes Weihnachten: fünf vor Zwölf mit hohem Stressfaktor

Termine diese Woche: acht


Wettermäßig gefühltes Weihnachten: null

Gewichtsmäßiges Weihnachten: plus zwei Kilo
Weihnachtsmarktbesuche: zwei

Lebende Krippentiere: sieben

Weihnachtsfeiern bisher: drei

Gewünscht, Weihnachten wäre schon vorbei: dreimal

Geplantes Essen für die Feiertage: null

Ideen für Essen für die Feiertage: null
Gebackene Plätzchensorten: drei

Gewonnene Wette, dass Kokosmakronen nach zwei Wochen NICHT furztrocken sind bei richtiger Lagerung: eine
Noch zu besorgende Weihnachtsgeschenke: drei

Davon echt wichtig: zwei
Getrunkener Glühwein: vier

Davon ohne Alkohol: einer
 Verbrauch Geschenkpapier: zwei Rollen
Geschriebene Weihnachtskarten: dreizehn

Zur Post gebrachte Päckchen: zwei
Hunde, die einen halben Plätzchenteller vom Wohnzimertisch weggefressen haben: einer

Hunde, die in der darauffolgenden Nacht Bauchschmerzen hatten: einer
 Weihnachtswünsche am Christbaum in der Schule fotografiert: vier


 Weihnachten am Wegrand gefunden: einmal
Noch schlafen bis Heiligabend: achtmal

14. Dezember 2014

Mittelalterlicher Weihnachtsmarkt in München

Gestern Nachmittag besuchten wir den mittelalterlichen Weihnachtsmarkt am Wittelsbacherplatz in München. Eine Freundin hatte mich auf diesen Markt aufmerksam gemacht - leider wurde sie krank und konnte nicht mitfahren.

Schon von Weitem hörte man die alten Klänge der Spielleute in den Abendhimmel steigen. Mich versetzt diese Mittelalter-Atmosphäre immer in eine ganz besondere Stimmung - auf irgend eine Weise fühle ich mich damit sehr vertraut...

Ach, da gab es so viele Dinge zu bestaunen!

Waffen, Schmuck, Lederwaren und Felle. Holzarbeiten, Siegelringe und echte Bienenwachskerzen. Meine beiden Herren aßen am Knödelstand aus rustikalen Keramikschalen Käse- und Speckknödel, während sich das Tochterkind einen leckeren Flammkuchen holte.
Ich selbst gönnte mir einen im Fass geräuchteren Lachs mit Kräuterquark und Meerrettichsahne.

Aus schweren Krügen tranken wir Feuerzangenbowle, die es in sich hatte - mich überkam kurzzeitig ein angenehmer Schwindel - hui!
Herr Sohnemann durfte mit einer Holzarmbrust schießen, und kaufte sich diese im Anschluss von seinem Taschengeld. Eine gute Investition, finde ich. Habe mich spontan daran beteiligt, um daheim auch damit schießen zu dürfen.

Zwischen den vielen Besuchern des Weihnachtsmarktes entdeckten wir immer wieder mittelalterlich gekleidete Menschen, die für authentische Stimmung, und mit kleinen Hinguckern für Unterhaltung sorgten. Ein Mann führte zum Beispiel eine riesige, weiße Dogge durch die Menge. Niemals zuvor habe ich so einen großen Hund gesehen!

An anderer Stelle entdeckten wir einen Bischof mit Schwert und prächtigem Gewand, Edeldamen mit schweren Röcken und junge Mädchen mit Greifvögeln.
Ein Gaukler spielte lustig auf seiner Flöte und flirtete dabei heftig mit umstehenden Damen, während weiße Gestalten auf Stelzen über der Menge schweben zu schienen.

Die Kinder durften an einem Stand mit köstlichen Trockenfrüchten und Naschereien Honignougat probieren,
anschließend bestaunten wir am Nebenstand Schwerter, Streitäxte, Dolche, Rüstungen und Kettenhemden. Hier kaufte ich mir drei Nachbildungen alter Münzen: eine spanische Duplone, einen Silbertaler, sowie eine römische Münze. Die Münzen sehen aus wie Filmrequisiten - ich liebe sowas!
Ein paar Schritte weiter entdeckten wir Hagrid mit seinem schweren Fell-Mantel, wie er sich einen starken Obstler hinter die Binde kippte...
Bevor wir den Heimweg antraten, ließen wir zum Kauf eines dichten, wunderschönen Rentier-Felles hinreißen. 

Der Plan war, dieses Fell im Wohnzimmer für Yoda auszulegen, und die alte, häßliche Wolldecke zu entsorgen, auf der er bisher immer lag.
Leider scheint Yoda lieber an dem wunderbaren Fell zu knabbern, anstatt darauf zu liegen... ich erwäge, es zu retten und für mich selbst zu benutzen - es ist so herrlich gemütlich!

12. Dezember 2014

12 von 12 // Am See

Ich habe heute jede Menge große und kleine Dinge erledigt, jedoch nicht daran gedacht, Bilder zu machen.

Nur heute früh hatte ich meine Kamera dabei, als ich mit Yoda einen wunderschönen Spaziergang am See gemacht habe... es gibt daher einfach zwölf Bilder von unserem Ausflug:
Wer heute daran gedacht hat, seinen Tag in Bildern festzuhalten, seht Ihr wie immer bei Caro.